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Thema: Klima > Starkregen

Starkregen


Starkregen
Starkregenereignisse sind gekennzeichnet durch hohe Niederschlagsmengen in kurzer Zeit. Sie haben eine geringe räumliche Ausdehnung und stellen ein schwer zu kalkulierendes Überschwemmungsrisiko dar. Bei Starkregenereignissen muss unterschieden werden zwischen stratiformen (gleichförmig, langanhaltend) und konvektiven (kurz andauernd, heftig) Niederschlägen. Dies erfordert unterschiedliche zeitliche Auflösungen bei der Auswertung der Daten. Rein konvektive Ereignisse sind zumeist von eher kurzer Dauer bis zu einer Stunde. Mischformen und insbesondere ausschließlich stratiforme Niederschläge können wesentlich länger, bis hin zu mehreren Tagen, anhalten.

In der Praxis ist zu beobachten, dass die Intensität der Niederschläge, also die gefallene Regenmenge pro Zeiteinheit, mit wachsenden Andauern zurückgeht. Dementsprechend ist es sinnvoll und notwendig, das Änderungsverhalten von Niederschlägen unterschiedlicher Andauern (so genannte Dauerstufen) getrennt voneinander zu betrachten.

Aufgrund der Messgegebenheiten wird dabei häufig zwischen Tagesniederschlagssummen und kürzeren Zeitintervallen, bis hinunter auf Dauerstufen von 5 Minuten, unterschieden. Allerdings beschränken sich viele Untersuchungen infolge der Datenverfügbarkeit auf eine minimale zeitliche Auflösung von 60 Minuten.
Hinsichtlich des Starkniederschlagscharakters können sich neben der Intensität auch die Häufigkeit sowie die zeitliche Verteilung der Ereignisse im Jahr verändern. Im Winterhalbjahr sind derzeit die konvektiven Niederschlagsereignisse und damit auch die kurzen Dauerstufen von eher untergeordneter Bedeutung, während sie im Sommer häufig das Niederschlagsgeschehen dominieren.

Weitere Informationen zu Änderungen des Starkregens und zu Anpassungsoptionen finden Sie hier:

Langzeitverhalten (Vergangenheit)

Zukünftige Veränderungen

Anpassung



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