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KLIWA-Workshop "Extreme Hochwasser"


Das BMBF-Vorhaben "Skalenanalyse hydrometeorologischer Zeitreihen" -Erste Untersuchungsergebnisse zur Extremwertstatistik

Referent: Dipl. Geol. Jörg Neumann - LfW

Das Forschungsvorhaben "Skalenanalyse hydrometeorologischer Zeitreihen" (Kurztitel: "Skalenanalyse") ist ein BMBF-gefördertes Verbundprojekt, an dem neben dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (Projektleitung) auch die Universitäten Bayreuth und Giessen sowie das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft beteiligt sind.

Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Anwendung von neuartigen statistischen Verfahren zur Identifizierung und Beschreibung des Skalenverhaltens hydrometeorologischer Zeitreihen. Dabei geht es primär auch darum, mit Hilfe von Methoden, die zum Teil bereits in der Physik erfolgreich eingesetzt werden, zufallsbedingte Fluktuationen ("Rauschen") von deterministischen Zeitstrukturen (Trends, etc.) zu separieren. Inhaltlich baut es damit auf den wasserwirtschaftlich relevanten Fragestellungen der bereits abgeschlossenen KLIWA-Projekte A.2.1.7-A.2.10 auf.

Im Rahmen der genannten KLIWA-Projekte konnten in zahlreichen süddeutschen Abflusszeitreihen u.a. signifikante Langzeitabhängigkeiten nachgewiesen werden. In einem an der Uni Giessen (Institut für Theoretische Physik: Prof. Bunde) bearbeiteten Teilvorhaben wird nun der Einfluss dieser Korrelationsstrukturen auf die Statistik extremer Hochwasserereignisse im Detail untersucht. Erste Ergebnisse zeigen, dass die konventionelle Extremwertstatistik diesem Aspekt nicht in ausreichender Weise gerecht wird.




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