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Thema: Gewässerökologie > Gewaessermonitoring

Gewässerökologisches Klimafolgenmonitoring


Gewässerökologisches Monitoring

Die direkten Auswirkungen des Klimawandels auf den ökologischen Zustand unserer Gewässer mit steigenden sommerlichen Wassertemperaturen, Niedrigwasserperioden, Hochwässern, Sediment- und Nährstoffeintrag usw. sind inzwischen gut untersucht. Auch die gewässerökologischen Wirkungszusammenhänge sind vielfach beschrieben. Insbesondere hohe Wassertemperaturen und lang anhaltende Hitzeperioden werden absehbar zu einem Problem für die Gewässerökologie.

Bisher fehlen aber langfristige Untersuchungen und belastbare Daten zur Reaktion der Lebensgemeinschaften auf diese Veränderungen.

Um diese Lücke zu schließen, starten die KLIWA-Kooperationsländer Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Hessen ein breit angelegtes gewässerökologisches Klimafolgenmonitoring.

Dieses Klimafolgenmonitoring beginnt für die Fließgewässer in diesem Jahr. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der möglichst naturnahen Gewässer. Die Monitoringkonzeption umfasst Fische und Makrozoobenthos (wirbellose Kleinorganismen) als biologische Qualitätskomponenten. Parallel werden die Wassertemperatur, die Basischemie und der Abfluss gemessen. Für die Seen des süddeutschen Raumes wird die Monitoringkonzeption gerade erarbeitet.